
Fragen und Antworten
Kenia und Tansania sind nur
für die Strandliege viel zu schade.
Kenia und Tansania sind Länder mit abwechslungsreichen Landschaften und faszinierender Tierwelt. Für einen „nur“ Strandurlaub gibt es
Urlaubsziele, wie Mallorca, Ibiza oder die Kanaren, die billiger und viel
schneller zu erreichen sind. Gerade die Kombination der Möglichkeiten von
Strandurlaub, Abenteuer auf Safari und Schnorcheln bzw. Tauchen in der
Unterwasserwelt machen Kenia und Tansania mit Sansibar als Urlaubsziel so interessant.
Da ich immer wieder Mails mit Fragen bekomme, hier
eine Zusammenfassung mit Tipps und Hinweisen - einfach die entsprechende Frage anklicken:
Ich war noch nie auf Safari in Kenia. Wie starte ich
am einfachsten ?
Zur ersten Information
können neben Reiseführern durchaus die Kataloge der Reiseveranstalter wie TUI, Meiers
Weltreisen und DER-Tours dienen. So haben Sie schon mal einen ersten Einblick.
Dann gehen Sie auf die
Internetseite eines Safariveranstalters und studieren dort das Angebot. Es
sollte schon dabei einen seriösen Eindruck machen. (siehe unter Links der Safarianbieter)
Ein leistungsfähiger Safarianbieter sollte zu Ihrer Sicherheit zumindest über mehrere eigene, gut gepflegte Allradfahrzeuge (Landcruiser o.ä.) verfügen. Fällt ein Fahrzeug aus,
wird man Ihnen sofort ein Ersatzfahrzeug zur Verfügung stellen, was bei
Kleinunternehmen mit 1-2 Fahrzeugen nicht funktionieren kann. Wichtig ist auch, dass es
eigene Fahrzeuge des Veranstalters sind und nicht zugemietet wurden, denn nur dann sind diese technisch auch ok. Nur wenige Veranstalter haben eigene Fahrzeuge in ausreichender Anzahl !
Ein Safarifahrzeug, wie zum Beispiel dieser Landcruiser, sollte ein Hubdach haben, da es auf der Pirschfahrt Schatten gibt. Achten Sie also darauf, wie die angebotenen Fahrzeuge beschaffen sind. Lassen Sie sich im Angebot ausdrücklich bestätigen, dass das Fahrzeug ein Hubdach und nicht etwa ein Klappdach hat.

Da die
Fahrer gleichzeitig auch Ihr Guides sind, sollten sie dementsprechend geschult
sein.
Klar sind Safaris mit
Minibussen billiger, aber in keinem Fall preiswerter. Beachten Sie den feinen
Unterschied. Allradfahrzeuge können Pisten und freie Strecken befahren, zu
denen kein Minibus kommt. Und wenn, dann bleiben diese Minibusse oft stecken,
wie wir schon öfter in der Masai Mara beobachten konnten. Im Übrigen sind diese
Minibusse meist bis auf den letzten Platz besetzt, so dass solch eine Safari eher
zu einer Tortour als einer erlebnisreichen Safari wird. Möglicherweise kommt es aufgrunddessen zu Streit
mit anderen Safariteilnehmern im Fahrzeug und ein wohlverdienter Urlaub ist
schnell zerstört.
Senden Sie eine Anfrage per
Mail an das Safariunternehmen und bitten Sie um einen Safarivorschlag. Nennen
Sie dabei auch Ihre besonderen Wünsche bzw. welches Reservat Sie gerne sehen
würden. Ein seriöses Safariunternehmen wird Ihnen umgehend einen
entsprechenden, ausführlichen Vorschlag unterbreiten. Wenn Sie bei Ihrer Anfrage Ihre
Telefonnummer mit angeben, ist dies für den Veranstalter sehr hilfreich, denn dann kann in
einem unverbindlichen Gespräch sehr schnell der perfekte Vorschlag
ausgearbeitet werden und Sie erhalten ein entsprechendes schriftliches Angebot, sozusagen maßgeschneidert ;-)
Einen Veranstalter, der sich
damit bereits zig Tage oder sogar Wochen Zeit lässt (alles eigene, langjährige Erfahrungen) oder nicht anrufen will, sollten Sie sofort als unzuverlässig von Ihrer Liste streichen.
Achten Sie bei dem
Safariangebot darauf, was im Preis alles enthalten ist.
Im Preis für die Safari sollten in jedem Fall die Transfers vom Flughafen, bzw. Strandhotel, die
Eintrittspreise für die Nationalparks und Reservate, sowie Vollpension in den Lodges/Camps, die Anzahl der Pirschfahrten
und Dauer der Pirschfahrten (!), der Fahrzeugtyp, und auf den Pirschfahrten das Mineralwasser enthalten sein. Sehr
wichtig ist es auch, dass die Fahrzeugbenützung exklusiv ist und die
Pirschfahrten unbegrenzt. Nur
dann werden Ihre Pirschfahrten ohne Zeitbegrenzung und flexibel durchgeführt.
Beachten
Sie, dass bei den Angeboten grundsätzlich nicht der internationale Flug,
die Visagebühren, Tischgetränke während den Mahlzeiten pp. enthalten sind.

Wie komme ich nach Kenia bzw. Tansania?
Wenn Sie ausschließlich eine
Safari (ohne Badeurlaub) buchen möchten, dann können Sie mit mehreren
Fluggesellschaften nach Nairobi oder Mombasa fliegen.
Für Nairobi ist dies die
niederländische KLM, die von allen großen deutschen Flughäfen über Amsterdam
nach Nairobi fliegen. In Kooperation zwischen KLM und Kenya Airways gibt es proTag einen Flug vormittags und einen Nachtflug. Wie ich hörte, soll der Flug mit Kenya Airways komfortabler sein, da man mehr Sitzabstand hat. Ist dann auch ein gutes Argument. Buchen können Sie problemlos über ein Reisebüro oder per Internet direkt und preiswerter (!).
Bevor Sie die Reisetage festlegen und Ihre Safari buchen, schauen Sie am besten nach, welche Abflugtage bei KLM günstiger sind! Eine weitere Flugverbindung
bietet SwissAir von Zürich aus.
Zur Zeit kann man besonders günstige Flüge von vielen detschen Flughäfen via Amsterdam z.B. nach Nairobi bei lturfly.com ab 639,-€ buchen! Je eher man bucht, um so günstiger.
Mombasa wird von der Condor und LTU (z.B. von Frankfurt bzw. München) angeflogen. Auch hier können Sie über
ein Reisebüro oder per Internet buchen. Condor fliegt auch einmal
die Woche den Kilimanjaro Airport von Arusha in Tansania als Zwischenstop auf
dem Flug nach Mombasa an.

Ich möchte gerne eine Kombination zwischen
Strandurlaub und Safari machen. Wie mache ich das ?
Dies ist die einfachste Form
einer pauschalen, aber doch individuellen Reise, die ich Ihnen als Tipp hier
vorstellen möchte. Sie suchen sich in einem Reisekatalog der Pauschalanbieter
wie TUI, Meiers Weltreisen, Jahn oder Neckermann ein Badehotel für z.B. zwei Wochen aus.
Bei der Buchung im Reisebüro erklären Sie aber, dass Sie in den zwei Wochen eine sogenannte „Leerwoche“ ( muss keine Woche sein, können auch 4-5 oder 9 Tage
sein) buchen möchten. D.h. in dieser Zeit sind Sie nicht im Strandhotel,
sondern auf Safari unterwegs und müssen das Hotel für diese Zeit nicht
bezahlen. In dieser Zeit werden Sie nicht vom Pauschalveranstalter betreut,
sondern Ihr Safarianbieter ist Ihr Ansprechpartner. Sie werden am Tag des Safaribeginns
vom Safariunternehmen im Strandhotel abgeholt und begeben sich auf Ihre
individuelle Safari. Der Safariveranstalter bringt Sie am letzten Safaritag
auch wieder wohlbehalten ins Beachhotel. Dort machen Sie weiter Ihren
Strandurlaub.
Dies ist alles noch
einfacher als man denkt und trotzdem können Sie Ihre individuelle Safari
machen. Hat sich bei uns bestens bewährt. Ein Vorteil ist, dass Sie sich um
Flug und Unterkunft nicht weiter kümmern müssen.

Was versteht man unter einer Fly-in Safaris ?
Dies sind Flugsafaris, bei denen Sie im Transfer vom
Int.Flughafen oder Beachhotel abgeholt werden und von einem kleinen Flughafen ,
besser gesagt Airstrip aus (z.B. am Diani-Beach von Ukunda oder im Norden von
Malindi aus) in einer kleinen Maschine zum Amboseli oder in die Masai Mara
fliegen. Dort landen Sie auf einer kleine Piste, einem Airstrip und werden
(meist von der Lodge aus) abgeholt und machen Ihre Pirschfahrten mit Fahrzeugen
der jeweiligen Lodge mit anderen Gästen zusammen. Der
Nachteil ist, dass die Pirschfahrten zeitlich begrenzt und zu festen Zeiten stattfinden. Das hat dann sehr schnell wieder den
Charakter einer Pauschalsafari. Eine andere Möglichkeit wäre noch,
dass ein Fahrer und Fahrzeug exklusiv zur Verfügung steht. Vorteil ist in jedem Fall, dass Sie sich
die mühsame und je nach Zustand der Piste auch anstrengende Fahrt zum Reservat und Zeit sparen. 
Dafür ist diese Form der Safari aber auch etwas teurer.
Wichtig zu wissen ist allerdings , dass auf solchen Flügen das Gepäck auf insgesamt 15 kg pro Person beschränkt ist.
Sie können auch bei Ankunft am Internationalen
Flughafen in Nairobi vom lokalen Flughafen aus z.B. in die Masai Mara fliegen,
wo Sie dann Ihr Fahrer von Ihrem Safariunternehmen abholt und Ihre Safari
beginnt. Die Piste zur Masai Mara ist leider in den letzten Jahren immer
schlechter geworden, sodass wir gerne auf diese Möglichkeit zurückgreifen und so
unsere Bandscheiben schonen.

Ist es schwieriger individuell auf Safari zu gehen
als mit einem Pauschalanbieter aus dem Katalog ?
Nein, im Gegenteil, da Sie persönlicher
und besser betreut werden. Wenn Sie einmal individuell auf Safari waren, werden
Sie meist nie wieder pauschal auf Tour gehen wollen. Selbst eine reine Safari
ohne Beachaufenthalt läuft völlig problemlos. So buchten wir unseren Flug nach
Nairobi und unsere Safari. Der Safariveranstalter wurde vorher von mir über die
Ankunftszeit in Nairobi informiert. Bei Ankunft am Abend standen bereits der
Fahrer und ein Mitarbeiter des
Safaribüros am Flughafen um uns in Empfang zu nehmen und uns ins Stadthotel zur
ersten Übernachtung zu bringen. Am frühen Morgen des nächsten Tages konnten wir
dann unsere Safari ausgeruht beginnen.
Das Klima auf Safari wird übrigens
meist als viel angenehmer empfunden und gut vertragen, als das Klima am Beach
mit ca. 32 Grad und der hohen Luftfeuchtigkeit. Insofern macht eine angebliche
Akklimatisierung von ein paar Tagen Beach nach meiner Ansicht gesundheitlich
keinen Sinn.

Warum ist ein Safariunternehmen mit Sitz in Nairobi insbesondere auf grossen Safaris von Vorteil ?
Ein Safariunternehmen in Nairobi liegt mit seinem Standort einfach zentraler, d.h. im Falle eines Falles wird ein Ersatzfahrzeug viel schneller vor Ort sein, als ein Safarianbieter
von der Küste.
Was macht den Vorteil für Fotografen aus, sodass selbst Profi-Fotografen mit Sunworld auf Safari gehen ?
Bei Sunworld Safaris erhalten Sie alle
Unterstützung, die Sie brauchen. Niemand, auch Ihr Fahrer wird Sie hetzen.
Hektik, die Sie bei Pauschal-Veranstaltern bemerken, ist hier unbekannt. Neben
unbegrenzter km, können Sie jederzeit einen Fotostop einlegen, bei dem
regelmäßig auch der Motor ausgeschaltet wird. So wird die Verwacklungsgefahr größtenteils ausgeschaltet und auch störende Motorgeräusche bei Filmaufnahmen vermieden. 
Besser geht’s nicht. Schließlich bietet Sunworld Ihnen auch Sandsäckchen bzw. Bohnensäckchen als Auflage für Ihre Kamera an Bord an. Die speziell geschulten Fahrer
wissen was ein Fotograf wünscht und sind entspechend geschult.

Ich habe nicht die geringste Idee, wohin ich auf Safari gehen soll, wie mein Safariplan aussehen sollte
Dazu möchte ich Ihnen ein
paar erste Anregungen geben, wie solch
ein Safariplan aussehen kann. Sie bzw. Ihr Safariunternehmen sollte nie zuviel
in einen Safariplan packen. Es kann nicht darum gehen, möglichst viele Parks in
kurzer Zeit zu absolvieren.
Weniger ist da mehr !
Zum Beispiel:
Abholung im Beachhotel und
Fahrt in den Tsavo-Ost, zwei Übernachtungen in einer
guten Lodge oder Camp.
Ein Tagesablauf sieht in
etwa so aus: Nach der Frühpirsch (je nach
Wunsch) von 6:30 – 8:00 Uhr kann man nach einem guten Frühstück gegen 9:00 Uhr
zur Vormittagspirschfahrt aufbrechen. Gegen 13-13:30 Uhr Rückfahrt zum
Mittagessen in der Lodge, um nach einer kl.Mittagspause um 15:3o Uhr auf
Nachmittagspirschfahrt bis ca. 17:30 Uhr zu fahren. Ab etwa 19:00 Uhr schmeckt
dann das Abendessen besonders gut.
Am 3.Tag geht es nach einer
Frühpirsch im Tsavo-Ost auf Fahrt in den Tsavo-West. Ein bis zwei Übernachtungen
in einer guten Lodge, wie der Kilaguni Serena Lodge (mit Blick auf eine
Wasserstelle) oder in einem Camp.
Dann
Weiterfahrt vom Tsavo-West in den Amboseli, das Reservat am Fuße des
Kilimanjaro. Auch hier sollten es für mindestens zwei Übernachtungen in einer
der schönen Lodges, wie der Amboseli Serena Lodge oder der Ol Tukaj Lodge sein.
So können Sie nach einer erlebnisreichen Safari mit 5-6 Übernachtungen den
Rückweg zum Beach antreten.
Ein weiteres Beispiel für eine längere Safari mit ca. 8-10 Übernachtungen:
Flug nach Nairobi von
Deutschland oder von Mombasa aus. Umstieg in einen Jeep und
Fahrt zum Samburu Reservat. 2-3 Übernachtungen in einer
guten Lodge oder Camp.
Weiterfahrt zur Serena Mountain Lodge oder dem Sweetwaters Camp mit 1-2 Übernachtungen.
Anschließend über die
Thomson-Wasserfälle zum Lake Nakuru. 
Zwei Übernachtungen in einer Lodge oder einem Camp sollten es schon sein, um genügend sehen zu können.
Ob man dann weiter in die
Masai Mara oder den Lake Naivasha fährt, steht dann zur Auswahl. Möglichkeiten
gibt es genug. Für die Masai Mara sollte man aber doch schon 2-3 Übernachtungen
in einer guten Lodge oder Camp einkalkulieren.
Dies sollen nur Beispiele
sein, Ihr Safarianbieter hat sicher für Sie das richtige Angebot.
Sofern Sie gerne nach Kenia
oder Tansania reisen möchten und dennoch etwaige Bedenken haben sollten oder in der einen oder anderen Frage verunsichert sind, so können Sie sich per Mail an mich wenden.
Ich werde versuchen, Ihre Fragen möglichst zeitnah zu beantworten (soweit ich nicht selbst unterwegs bin).

Begriffe:
Flug mit KLM oder Kenya Airways nach Nairobi. Eine individuelle Safari mit Sunworld Safaris als Safarianbieter in Kenia und Tansania. Bei Fotosafari auf Pirschfahrt mit Tierbeobachtung im Nationalpark und im Reservat mit dem Camcorder Affen, Antilopen, Flamingos, Geparden, Löwe, Leopard, Elefanten, Giraffen, Nashorn und Zebras filmen. Zur Ansicht in der Fotogalerie. Unterkunft in Lodge oder Camp im Amboseli mit dem Kilimanjaro, Masai Mara,
am Mount Kenya, Samburu,
Sweetwaters, Ol Pejeta, Solio mit seinen Nashörnern,
Lake Baringo, Lake Nakuru, Meru und im Tsavo. In Tansania unterwegs, Fotos machen oder videofilmen auf Safari im Tarangire, am Lake Manyara, Ngorongoro und in der Serengeti. Beachurlaub an der Küste am Diani Beach. Flug von und nach Mombasa oder Nairobi.
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