
100 Jahre Safarifotografie
Ja, man glaubt es kaum, so alt ist die Safarifotografie.
Ende des 19.Jahrhunderts kam es mit der Kolonisierung nach den "Entdeckerreisen" in Ostafrika zu den ersten Safaris. Deutschland annektierte 1885 das damalige Tanganjika (heute Tansania) und die Insel Sansibar als sogenanntes Schutzgebiet.
Unter Safari verstand man "nicht nur" das Jagen von Wild, sondern das Töten nur zum Vergnügen und aus purer Gewinnsucht (Handel mit Elfenbeines pp)Und so kamen viele Reisende und Abenteurer nach Afrika.
Carl-Georg Schillings wurde 1865 nahe bei Düren als Sohn einer rheinischen Jägerfamilie geboren und hatte wie viele andere die Leidenschaft der Großwildjagd.
Schillings unternahm zwischen 1896 und 1903 vier Reisen nach Ostafrika. Das waren grosse Expeditionen mit schwerer Ausrüstung und Hunderten einheimischer Träger.
Schillings war der Erste, der statt des Gewehr`s die Kamera benutzte. Neben der Jagd und zoologische Forschungen, machte er fotografische Aufnahmen von wildlebenden Tieren in Freiheit und nannte es "Natururkunden".
Viele seiner Fotografien entstanden im Buschland des Kilimanjaro und in den Sümpfen im ehemaligen Deutsch-Ostafrika. Fotografiert wurde auf beschichtete Glasplatten, die schon vor Ort entwickelt wurden. Auf seiner vierten Afrikareise setze er als Erster ein Blitzgerät ein. Mit Hilfe eines Ködertieres und einer gespannten Schnur löste dabei ein Raubtier den Blitz aus. Dies war nicht nur im damaligen Deutschland eine Sensation.
Schillings wurde damit zum Vorkämpfer der Nachtfotografie.
Hier nun Schillings Safarifotos wie gesagt über 100 Jahre alt !
Schillings beschrieb auch wissenschaftlich damals unbekannte Tierarten. Viele sind nach ihm benannt. Er erkannte als einer der ersten die ökologischen Zusammenhänge zwischen Jägern und Gejagten im Tierreich. Einige seiner Gedanken gingen bereits in die Richtung von Prof.Bernhard Gryzmek.
Gleichwohl habe ich den Eindruck, dass er weit mehr schoss, als für eine wissenschaftliche Arbeit vielleicht "notwendig" gewesen wäre.
Schillings wollte internationale Gesetze zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt Afrikas. Daher nahm er im Jahre 1900 an einer internationalen Konferenz in London zum "Schutz der Tier- und Pflanzenwelt in Afrika" teil.
Allgemein populär wurde Schillings durch Vorträge und seine Reisebücher, die bestsellergleich in mehreren Auflagen erschienen
"Mit Blitzlicht und Büchse" mit 302 Photographien (1905),
sowie "Der Zauber des Eleléscho".
Falls sich jemand für seine Bücher interessieren sollte, die Reisebücher von Schillings werden bei eBay (oft zu kleinem Preis) angeboten und lohnen sich durchaus.

Begriffe:
Fotosafaris gibt es schon mehr als 100 Jahre. Bereits Schillings ging auf Fotosafari. Individuelle Safari mit Sunworld Safaris als Safarianbieter in Kenia und Tansania. Bei Fotosafari auf Pirschfahrt mit Tierbeobachtung im Nationalpark und Reservat mit Affen, Antilopen, Flamingos, Geparden, Löwe, Leopard, Elefanten, Giraffen, Nashorn und Zebras. Zur Ansicht in der Fotogalerie. Unterkunft in Lodge oder Camp im Amboseli mit dem Kilimanjaro, Masai
Mara, am Mount Kenya, Samburu, Sweetwaters, Ol Pejeta, Solio mit seinen
Nashörnern, Lake Baringo, Lake Nakuru, Meru und im Tsavo. In Tansania unterwegs, Safarifotos machen im Tarangire, am Lake Manyara, Ngorongoro und in der Serengeti. Beachurlaub an der Küste am Diani Beach. Heimflug von Mombasa oder Nairobi.

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